Gemeinsame Pressemitteilung zum Offenen Brief Berlin, 19. Februar 2026
Ein breites Bündnis aus 38 Organisationen und Verbänden wendet sich in einem Offenen Brief an die Bundesregierung und die Fraktionen der Union und SPD im Bundestag. Die Unterzeichnenden fordern geplante Verschärfungen bei der Reform der Grundsicherung (SGB II) zurückzunehmen, die insbesondere Familien mit Kindern treffen.
Am 22. März 2026 wird in Rheinland-Pfalz ein neuer Landtag gewählt. Auch wohnungslose Bürger*innen ohne feste Meldeadresse sind wahlberechtigt. Doch viele wissen nicht, dass sie wählen dürfen oder welche Schritte dafür notwendig sind.
Mit der heute veröffentlichten Dunkelfeldstudie LeSuBiA liegen nach Jahren wieder umfassende Daten mit alarmierenden Erkenntnissen zur Gewaltbetroffenheit in Deutschland vor. Gleichzeitig muss festgestellt werden, dass wohnungslose Frauen, Männer und TIN*-Personen ohne festen Wohnsitz in der Studie gar nicht auftauchen.
Gemeinsamer Appell von Verbraucherschutz-, Sozial-, Wohlfahrts-, und Wirtschaftsverbänden an die Bundesregierung
Für Verbraucher:innen in Deutschland wird es immer schwieriger, mit Bargeld zu bezahlen und überhaupt Zugang zu Bargeld zu erhalten. An Selbstbedienungskassen ist oft nur Kartenzahlung möglich, manche Geschäfte lehnen Bargeld sogar vollständig ab. Wichtige Angebote wie Bahnfahrkarten und Schwimmbadtickets können zum Teil nicht mehr oder nur unter erhöhtem Aufwand bar erworben werden. Gleichzeitig werden das Abheben und Einzahlen von Bargeld immer aufwendiger.
Leitfaden zur Unterbringung wohnungsloser Menschen veröffentlicht
Pressemitteilung Berlin, 28. Januar 2026
Die Zahl der Menschen, die in Deutschland ordnungsrechtlich untergebracht werden, ist seit Jahren hoch und steigt zunehmend an. Zum Stichtag 31. Januar 2025 waren bundesweit 474.675 Menschen in ordnungsrechtlicher Notunterbringung erfasst. Diese hohe Zahl verdeutlicht die zentrale Bedeutung ordnungsrechtlicher Unterbringung und macht zugleich deutlich, dass sie menschenwürdig ausgestaltet, für alle wohnungslosen Menschen tatsächlich zugänglich und an den unterschiedlichen Bedarfen der Menschen ausgerichtet sein muss.
Perspektiven der Wohnungsnotfallhilfe – Entwicklungen und Impulse
Daten richtig nutzen, soziale Rechte verteidigen, Zugänge inklusiv gestalten: Die neue Ausgabe der wohnungslos beleuchtet, vor welchen fachlichen und politischen Herausforderungen die Wohnungsnotfallhilfen heute stehen und welche Antworten Praxis, Wissenschaft und Recht darauf geben.