Aktuelle Pressemitteilungen

29.11.2019

BAG W hat neue Vorsitzende und neues Präsidium

Berlin, 29.11.2019. Am 28.11.2019 hat der Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) Susanne Hahmann einstimmig zu ihrer neuen Vorsitzenden gewählt. Sie löst damit die bisherige Vorsitzende Karin Kühn ab, die nach vier Jahren als Vorsitzende und insgesamt zwölf Jahren im Vorstand nicht mehr kandidiert hat. Susanne Hahmann ist als Geschäftsbereichsleiterin in der Wohnungslosenhilfe der Diakonie Michaelshoven im Oberbergischen Kreis tätig. In der BAG W arbeitet sie im Fachausschuss Frauenkoordination mit und ist im Vorstand der Arbeitsgruppe Stationäre Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe. Vor vier Jahren wurde sie in den Vorstand der BAG W gewählt und seit 2018 ist sie auch Mitglied des Präsidiums.

11.11.2019

Wohnungslosigkeit: Kein Ende in Sicht

BAG Wohnungslosenhilfe stellt aktuelle Schätzung für das Jahr 2018 vor

Berlin, 11.11.2019. Anlässlich der Bundestagung der BAG Wohnungslosenhilfe, die vom 11. bis 13. November mit knapp 1.000 Teilnehmenden und Mitwirkenden in Berlin stattfindet, stellt der Verband heute seine aktuelle Schätzung der Zahl der wohnungslosen Menschen in Deutschland vor.

Die Schätzung bezieht sich auf das Jahr 2018 und ist damit auf dem aktuellsten Stand.

Im Laufe des Jahres 2018 waren ca. 678.000 Menschen (Jahresgesamtzahl) in Deutschland ohne Wohnung.

25.09.2019

BAG Wohnungslosenhilfe begrüßt Einführung einer Statistik zur Wohnungslosigkeit

Berlin, 25.09.2019. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) begrüßt, dass die Bundesregierung mit dem vorgelegten Gesetzentwurf die gesetzliche Grundlage für die Erhebung von Daten zum Umfang und zur regionalen Verteilung der Wohnungslosigkeit in Deutschland schafft.

Dieser Schritt entspricht der langjährigen Forderung der BAG W nach Einführung einer bundesweiten Wohnungslosenberichterstattung. Damit wird eine große Lücke in der Armutsberichterstattung des Bundes geschlossen, auch wenn noch in einigen Punkten Verbesserungsbedarf besteht.

12.09.2019

Verbände, Organisationen und Initiativen gründen Aktionsbündnis „Wohnen ist Menschenrecht“

Radikaler Kurswechsel in der Wohnungs- und Mietenpolitik gefordert

Ein Jahr nach dem Wohngipfel im Bundeskanzleramt hat sich auf den Wohnungsmärkten in Deutschland nichts geändert: Mehr als eine Million bezahlbare Mietwohnungen fehlen, der Bestand an Sozialwohnungen schrumpft weiter, auf jetzt nur noch 1,18 Millionen. Die Mieten haben Rekordniveau erreicht, die Wohnkostenbelastung liegt für Einpersonenhaushalte bei 34 Prozent, für einkommensschwächere Haushalte bei 46 Prozent. Wohnen ist zum Armutsrisiko geworden. Die Angst vor Mietsteigerungen, Verdrängung und Kündigung wächst. Rund 650.000 Menschen sind sogar wohnungslos.