Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg: Wohnungslose ohne feste Meldeadresse müssen Eintrag in die Wählerverzeichnisse beantragen

Berlin, 26.07.2019. Am 01.09.2019 finden Wahlen zum Landtag in Brandenburg und Sachsen statt. Wohnungslose Bürgerinnen und Bürger ohne feste Meldeadresse besitzen selbstverständlich auch ein Wahlrecht. Um dieses wahrzunehmen, müssen sie aber vorab ihre Eintragung in die Wählerverzeichnisse beantragen.

Wählen kann in Deutschland nur, wer im jeweiligen Wählerverzeichnis eingetragen ist. Wohnungslose Bürgerinnen und Bürger sind oft nicht im Melderegister und damit auch nicht im Wählerverzeichnis ihrer Kommune gelistet. Dennoch haben sie das Recht, an den Wahlen zu den Landesparlamenten teilzunehmen, wenn sie deutsche Staatsbürgerinnen oder Staatbürger sind, das gesetzlich vorgeschriebene Mindestalter erreicht haben und sich gewöhnlich in dem jeweiligen Bundesland aufhalten. Wichtig ist, sich rechtzeitig in das Wählerverzeichnis eintragen zu lassen. Darauf wies heute die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e. V. (BAG W) in Berlin hin.

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Wahl zum 9. Europäischen Parlament am 26.05.2019: Wohnungslose ohne feste Meldeadresse müssen Eintrag in das Wählerverzeichnis jetzt beantragen

Berlin, 15.04.2019. Wohnungslose Bürgerinnen und Bürger ohne feste Meldeadresse besitzen ein Wahlrecht. Um dieses wahrzunehmen, müssen sie aber vorab ihre Eintragung in die Wählerverzeichnisse beantragen. Dabei sollten die geltenden Fristen und Formalitäten beachtet werden – darauf verweist die BAG Wohnungslosenhilfe (BAG W).

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Neuer Todesfall – niedrige Temperaturen sind weiterhin lebensgefährlich

Mindestens zwölf wohnungslose Menschen sind im Winter 2018/2019 erfroren

Berlin, 16.04.2019. Nach Kenntnis der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e. V. (BAG W), dem bundesweiten Dachverband der Wohnungslosenhilfe in Deutschland, sind im Win-ter 2018/2019 mindestens zwölf wohnungslose Menschen in Folge von Unterkühlung verstorben. Auch nach Frühlingsanfang sind die vielerorts niedrigen Nachttemperaturen eine Lebensgefahr für alle Menschen, die ohne Wohnung oder feste Unterkunft auf der Straße leben. Dies beweist der zuletzt dokumentierte Todesfall aus Rostock, wo ein 55-jähiger wohnungsloser Mann am Morgen des 09.04.2019 auf einem Parkplatz tot aufgefunden wurde. Bei Temperaturen von knapp über 0°C wird offiziell Kälteeinwirkung als Todesursache vermutet. Die BAG W fordert, Notübernach-tungen so lange wie nötig offen zu halten.

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Verhinderung des Wohnungsverlustes ist die beste Hilfe

Bielefeld / Berlin, 09.11.2018.

„Verhinderung des Wohnungsverlustes ist die beste Hilfe“ – so lautet der Titel der elften bundesweiten Fachtagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) zur Prävention von Wohnungsverlusten. Die BAG W ist der Dachverband der Hilfen im Wohnungsnotfall in Deutschland.  An der Tagung,  die in Kooperation mit der Stadt Bielefeld, Bethel.regional und der BGW, des größten  Unternehmens der Immobilienwirtschaft in Ostwestfalen-Lippe stattfindet, nehmen 250 Teilnehmende aus dem gesamten Bundesgebiet teil.

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Bereits drei wohnungslose Menschen sterben vor Winterbeginn bei niedrigen Temperaturen auf der Straße

BAG Wohnungslosenhilfe fordert ein flächendeckendes Netz der Kältehilfe

Berlin, 02.11.2018.

*** neu: Interview mit W. Rosenke bei Radio Cosmo (WDR) vom 22.11.2018 (Download) ***

Bereits vor Winterbeginn sind mindestens drei wohnungslose Menschen bei niedrigen Temperaturen auf der Straße verstorben. Darauf weist heute die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e. V. (BAG W), der Dachverband der Hilfen in Wohnungsnotfällen in Deutschland, hin.

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Konkrete Forderungen der BAG Wohnungslosenhilfe für eine alternative Wohnungspolitik anlässlich des Wohngipfels im Bundeskanzleramt am 21.September 2018

Berlin, 19.09.2018.

Die BAG Wohnungslosenhilfe (BAG W) fordert von der Bundesregierung einen Wohngipfel der seinen Namen verdient, bei dem alle relevanten Akteure berücksichtigt werden. Ziel eines solchen Wohngipfel muss die Entwicklung eines Nationalen Aktionsplans zur Vermeidung der Wohnungslosigkeit und zur Versorgung von wohnungslosen und einkommensarmen Haushalten mit eigenem, mietrechtlich abgesichertem Wohnraum sein, so Sabine Bösing, stellvertretende Geschäftsführerin der BAG W.

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