BAG Wohnungslosenhilfe begrüßt Gesetzentwurf zu menschenverachtender Gewalt

Verstärkte Ermittlungsbemühungen von Justiz und Polizei notwendig

Berlin, 10.07.2014. Gewalt gegen wohnungslose Menschen ist ein alltägliches Phänomen in unserer Gesellschaft. Menschenverachtende Motive der Täterinnen und Täter finden dabei viel zu häufig unzureichende Beachtung im Rechtssystem und in der Öffentlichkeit. Daher begrüßt die BAG Wohnungslosenhilfe, der bundesweite Dachverband der Wohnungslosenhilfe in Deutschland, einen aktuellen Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums zur Ergänzung des Strafrechts. Durch die angestrebte Ergänzung des § 46 des Strafgesetzbuches würde die strafverschärfende Berücksichtigung „menschenverachtender“ Beweggründe und Ziele der Täterinnen und Täter bei der Strafzumessung zukünftig ausdrücklich genannt werden.

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Wohnungslosenhilfe fordert nationale Strategie gegen Wohnungsnot und soziale Ausgrenzung

Berlin, 10.04.2014. In den letzten Jahren hat die Wohnungslosigkeit in vielen Regionen Deutschlands deutlich zugenommen. In den Ballungsgebieten ziehen die Mietpreise ungebrochen an, zugleich schrumpft der Bestand an Sozial- und bezahlbaren Wohnungen.

Für die betroffenen Menschen ist der Verlust der eigenen Wohnung oft der Endpunkt eines langen sozialen Abstiegs: Wer in Zeiten von Wohnungsnot seine Wohnung verliert, hat wenig Chancen sobald eine neue zu finden. Der Teufelskreis „Ohne Wohnung, keine Arbeit – ohne Arbeit, keine Wohnung“ kann kaum durchbrochen werden. Wohnungslosigkeit bedeutet nicht nur ein Leben ohne Wohnung, ohne Sicherheit und Privatsphäre, sondern bedeutet in der Regel umfassende soziale Ausgrenzung aus vielen Lebensbereichen.

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Wohnungsloser Mann in Rostock erfroren – BAG Wohnungslosenhilfe fordert verstärkte Anstrengungen zur Kältehilfe

Bielefeld, 15.11.2013. Ein 52-jähriger wohnungsloser Mann ist in Rostock am letzten Freitag, 08.11.2013, erfroren aufgefunden worden. Er wurde von Passanten in einem Gebüsch am Neuen Markt in der Altstadt entdeckt. Laut Obduktionsergebnis ist er an Unterkühlung in Zusammenwirkung mit Alkohol verstorben.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V. (BAG W), der Dachverband der Wohnungslosenhilfe in Deutschland, fordert angesichts des nahenden Winters 2013/2014 verstärkte Anstrengungen zur Kältehilfe in den Kommunen. Jede Kommune in Deutschland muss Wohnungslose unterbringen. Städte und Gemeinden verstoßen gegen ihre Amtspflichten, wenn sie nicht rechtzeitig Notunterkünfte bereitstellen oder verschaffen.

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Wohnungslosenhilfe fordert Nationale Strategie gegen Wohnungsnot und Armut

Bielefeld / Dortmund, 25.09.2013. Die BAG Wohnungslosenhilfe (BAG W), der Dachverband der Wohnungslosenhilfe in Deutschland, fordert von der neuen Bundesregierung eine Nationale Strategie gegen Wohnungsnot und Armut. Auf dem in Dortmund stattfindenden Bundeskongress des Verbandes wurden Eckpunkte einer solchen Strategie vorgestellt.

2012 waren 284.000 Menschen in Deutschland ohne Wohnung. Dies ist im Vergleich zum Jahr 2010 ein Anstieg um ca. 15 %. Bis 2016 prognostiziert die BAG W eine Zunahme der Wohnungslosigkeit um 30% auf dann 380.000 Menschen.

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Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe unterstützt Bündnis „Umfairteilen“

Bielefeld, 22.07.2013. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V., der bundesweite Dachverband der Wohnungslosenhilfe in Deutschland, ist jetzt Unterstützer des Bündnisses „Umfairteilen“. Das Bündnis „Umfairteilen“ fordert eine Umverteilung gesellschaftlichen Reichtums zugunsten der Allgemeinheit durch höhere Besteuerung und Abgaben von großen Vermögen, finanzstarken Unternehmen und hohen Einkommen. Das Bündnis „Umfairteilen“ wird von Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften und vielfältigen sozialen Initiativen und Organisationen getragen und unterstützt.

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Wohnungslose sollen ihr Wahlrecht wahrnehmen können

Eintrag in das Wählerverzeichnis zur Bundestagswahl muss bis zum 1. September beantragt werden

Bielefeld, 30.07.2013. Wohnungslose Bürgerinnen und Bürger ohne feste Adresse müssen ihre Eintragung ins Wählerverzeichnis beantragen. Wählen kann nur, wer in ein Wählerverzeichnis eingetragen ist. Darauf wies heute die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V. (BAG W) in Bielefeld hin.

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