Der aktuelle Statistikbericht der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) zeigt, dass ältere Menschen zunehmend auf Hilfen in Wohnungsnotfällen angewiesen sind. Gleichzeitig bleiben sie häufiger über lange Zeit wohnungslos und sind stärker von gesundheitlichen Belastungen sowie sozialer Isolation betroffen. Die BAG W fordert deshalb den Ausbau präventiver Hilfen sowie mehr bezahlbaren und altersgerechten Wohnraum.
Im September 2026 finden in vier Bundesländern fünf Wahlen statt. Den Auftakt macht Sachsen-Anhalt. Dort wird am 6. September ein neuer Landtag gewählt. Am 13. September finden Kommunalwahlen in Niedersachsen statt und am 20. September folgen die Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus, zu den Berliner Bezirksverordnetenversammlungen und zum Landtag in Mecklenburg-Vorpommern. Auch wohnungslose Bürger*innen ohne feste Meldeadresse sind bei diesen Abstimmungen wahlberechtigt. Doch viele wissen nicht, dass sie wählen dürfen oder welche Schritte dafür notwendig sind. Auf die hierfür geltenden Bestimmungen weist die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W), der Dachverband der Dienste und Einrichtungen der Hilfen in Wohnungsnotfällen in Deutschland, hin und fordert zudem einfache Verfahren.
Um 90,1 Prozent sind die Angebotsmieten in Bergneustadt (NRW) innerhalb von zehn Jahren gestiegen, 92,3 Prozent sind es in Rot am See (Baden-Württemberg) und 110,8 Prozent in Schkeuditz (Sachsen)*: Das zeigen der Kampagne Mietenstopp exklusiv vorliegende Zahlen aus der empirica Preisdatenbank. Das Mietenproblem betrifft nicht nur die Großstädte, sondern auch viele kleinere Städte und Gemeinden: Auf die bundesdeutsche Bedeutung des Mietenproblems möchte die Kampagne mit ihren Aktionstagen von 3. bis 5. Juli hinweisen.
Die Zahl der untergebrachten wohnungslosen Menschen in Deutschland verharrt auf hohem Niveau: Zum Stichtag 31. Januar 2026 waren 452.900 Menschen untergebracht. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) warnt vor einer weiteren Zuspitzung und fordert ein entschiedenes sozial- und wohnungspolitisches Gegensteuern.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) unterstützt den Aktionstag „Kommunen am Limit“ des Deutschen Städtetages am 22. Juni 2026. Für wohnungslose Menschen hat die Unterfinanzierung der Kommunen direkte Folgen: Sie gefährdet menschenwürdige Unterbringung und den Weg zurück in eigenen Wohnraum. Ohne stabile kommunale Finanzen wird sich die Wohnungsnot weiter verschärfen.
Kurz vor den Beratungen im Haushaltsausschuss Anfang Juli warnen die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) und der Deutsche Mieterbund (DMB) vor geplanten Kürzungen beim Wohngeld. Die Einsparungen treffen Haushalte, die am stärksten auf Unterstützung angewiesen sind und vergrößern die Wohnungsnot in Deutschland. Beide Verbände fordern den Haushaltsausschuss auf, den Wohngeld-Etat nicht zu kürzen.