Positionspapiere, Empfehlungen, Programme des Fachbereichs Arbeit und Qualifikation

Beteiligung von Menschen in Wohnungsnot und in besonderen sozialen Schwierigkeiten am Arbeitsleben

Arbeitsmarktpolitisches Programm der BAG Wohnungslosenhilfe e.V.

erarbeitet vom Fachausschuss Arbeit der  BAG W, verabschiedet vom Vorstand der BAG W am 26. November 2009, A4, 12 Seiten

Das arbeitsmarktpolitische Programm der BAG Wohnungslosenhilfe e.V. (BAG W) stellt die Grundsatzposition der BAG W im fach- und sozialpolitischen Feld der Integration in den Arbeitsmarkt dar. In erster Linie wendet es sich an die möglichen Kooperationspartner der Hilfen für Menschen in Wohnungsnot. Es baut auf dem Grundsatzprogramm der BAG W von 2001 auf. Es ist beabsichtigt, auf der Basis des arbeitsmarktpolitischen Programms in Zukunft verschiedene konkrete Empfehlungen für das Hilfefeld der so genannten Arbeitshilfen zu entwickeln. Dem Programm ist ein Glossar wichtiger arbeitsmarktpolitischer Begriffe beigefügt.

Gemeinsam mehr erreichen
Empfehlungen zur vernetzten Zusammenarbeit SGB II/ SGB XII zur sozialen Teilhabe und Arbeitsmarktintegration Menschen in Wohnungsnot und sozialen Schwierigkeiten

vom Fachausschuss Arbeit und Qualifizierung der BAG W erarbeit und vom Vorstand der BAG W am 11.06.2021 verabschiedet, A4, 12 Seiten

Die Verbesserung der Teilhabe am Arbeitsleben ist ein Kernbereich der sozialen Integration von Menschen in Wohnungsnot und sozialen Schwierigkeiten, deren Lebenslage – je nach Einzelfall – durch die Kombination von Langzeitarbeitslosigkeit, Wohnungslosigkeit, Einkommensarmut mit verschiedensten psycho-sozialen und körperlichen Handicaps, wie etwa Sucht, Krankheit, psychische Störungen, Behinderungen etc., gekennzeichnet sein kann.  Wohnungslose Menschen gehören zum leistungsberechtigten Personenkreis nach § 7 SGB II, sofern sie das 15. Lebensjahr vollendet und die Altersgrenze nach § 71 SGB II (Vollendung des 65. Lebensjahres) noch nicht erreicht haben.

Die Empfehlung zeigt Besonderheiten bei der Umsetzung des SGB II auf und stellt Lösungsmöglichkeiten dar, die sich bereits in der Praxis bei Jobcentern und/oder Optionskommunen bewährt haben.

Angebote zur Tagesstrukturierung für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen

Hilfen zur Alltagsbewältigung im Rahmen der Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten nach §§ 67 ff. SGB XII und § 16 d SGB II

erarbeitet vom Fachausschuss Arbeit der  BAG W, verabschiedet vom Vorstand der BAG W am 25. Oktober 2017, A4, 4 Seiten

Das Papier erneuert ein Positionspapier der BAG W, das 2000 unter dem Titel „Angebote zur Tagesstrukturierung als Hilfe zur Alltagsbewältigung im Rahmen der Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten“ veröffentlicht worden ist. Es versteht sich als notwendige Ergänzung und Klarstellung zu dem Positionspapier „Beteiligung von Menschen in Wohnungsnot und in besonderen sozialen Schwierigkeiten am Arbeitsleben – Arbeitsmarktpolitisches Programm der BAG Wohnungslosenhilfe e.V. (2009). Es unterscheidet „alltagsgestaltende Maßnahmen“ und „beschäftigungsvorbereitende Maßnahmen“ mit den ihr eigenen Zielgruppen und -richtungen und ihren spezifischen Anforderungen im Unterschied zur „Arbeit“ und ordnet sie in die Maßnahmen der Hilfen zur Tagesstrukturierung und Bewältigung des Alltags ein.

Sozialer Arbeitsmarkt und Sozialunternehmen: Voraussetzungen und Anforderungen eines innovativen Förderinstruments für die vom Arbeitsmarkt ausgegrenzten Personen

Positionspapier der BAG Wohnungslosenhilfe e.V., erarbeitet vom Fachausschuss Arbeit und Qualifizierung, verabschiedet vom Vorstand der BAG W am 10. April 2013

Mit diesem Positionspapier greift die BAG W eine zentrale Forderung aus ihrem Arbeitsmarktpolitischen Programm (2009) auf: dort fordert die BAG W eine Angleichung der Angebotsstrukturen bei Langzeitarbeitslosen: Der Gesetzgeber sollte einen gesetzlichen Rahmen für Sozialunternehmen in einem einheitlichen Regelwerk schaffen, das die besonderen Bedingungen der sozialen Integration von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt berücksichtigt. Es geht dabei um einen zentralen Baustein im Rahmen eines öffentlich geförderten (subventionierten) Arbeitsmarktes, eines sozialen Arbeitsmarktes.

Bericht zur Erhebung der „Hilfen zur Qualifikation und Wiedereingliederung ins Arbeitsleben“ für Menschen in Wohnungsnot (Wohnungsnotfälle) und in sozialen Schwierigkeiten in Deutschland

erarbeitet vom Fachausschuss Arbeit und Qualifikation der BAG W, verabschiedet vom Vorstand der BAG W am 4. Mai 2011, A4, 8 Seiten

Der Fachausschuss (FA) „Arbeit und Qualifikation“ der BAG W hat deshalb 2010/2011 eine qualitativ ausgerichtete Erhebung von ausgewählten „Hilfen zur Qualifikation und Wiedereingliederung ins Arbeitsleben“ in Kooperation mit dem Fachausschuss Frauen der BAG W durchgeführt. Dabei ging es um solche Hilfen, die im Rahmen der Hilfen nach §§ 67-69 Sozialgesetzbuch XII (Hilfe für Personen in besonderen sozialen Schwierigkeiten) angeboten oder vermittelt werden. Das Ziel war keinesfalls eine vollständige Erhebung pro Bundesland. Vielmehr ging es darum, einige Projekttypen exemplarisch zu untersuchen, um dadurch das gegenwärtige typische Angebotsprofil der Hilfen zur Qualifikation und Wiedereingliederung ins Arbeitsleben zu ermitteln. Konzeptionelle Grundlage der Erhebung war das „Arbeitsmarktpolitisches Programm der BAG Wohnungslosenhilfe e.V.“ Der vorliegende Bericht fasst die wesentlichen Erkenntnisse aus der Erhebung zusammen.

Spezifische Handlungsansätze im Bereich Arbeiten und Qualifizieren für wohnungslose Frauen, Positionspapier der BAG Wohnungslosenhilfe e.V.

erarbeitet vom Fachausschuss Frauen der BAG W, verabschiedet vom Vorstand der BAG W am 4. Mai 2011, A4, 4 Seiten

Dieses Positionspapier zu den spezifischen Handlungsansätzen im Bereich Arbeiten und Qualifizieren für wohnungslose Frauen bezieht sich ausdrücklich auf das Arbeitsmarktpolitische Programm der BAG Wohnungslosenhilfe e.V. „Beteiligung von Menschen in Wohnungsnot und in besonderen sozialen Schwierigkeiten am Arbeitsle­ben“. Es versteht sich als eine praxisbezogene Ergänzung der typischen Bedarfsgruppen und Anforderungen an die Programmstrukturen der Arbeitsförderung vor dem Hintergrund der Lebenslagen wohnungsloser Frauen.