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Bundensarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V.

Aktuelle Mitteilungen

Neues 10.03.2016

SWR-Sendung mit Bericht zur gemeinsamen Aktion „Solidarität statt Konkurrenz“ vor dem Brandenburger Tor

Im Rahmen der am 16. März im SWR ausgestrahlten Sendung „Das arme Deutschland – kein Wohlstand für alle!“ wird unter anderem auch über die gemeinsame Aktion „Solidarität statt Konkurrenz“, die im Anschluss an die BAG W-Bundestag 2015 vor dem Brandenburger Tor in Berlin stattfand, berichtet.

Neues 24.02.2016

BAG Wohnungslosenhilfe Mitherausgeber des Armutsberichts 2016

Am 23. Februar ist in Berlin der „Bericht zur Armutsentwicklung in Deutschland 2016“ vorgestellt worden, der vom Paritätischen Gesamtverband in Kooperation mit mehreren Sozialverbänden, u. a. der BAG Wohnungslosenhilfe (BAG W), herausgegeben wurde.

Neues 19.02.2016

Grüne im Bundestag fordern bundesweite Wohnungsnotfallstatistik

Die Fraktion von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN hat am 18. Februar einen Antrag zur Einführung einer bundesweiten Wohnungsnotfallstatistik in den Bundestag eingebracht.

Wohnungslosigkeit wirkungsvoll angehen - Bundesweite Statistik einführen

Die Beratung des Antrags in der 155. Plenarsitzung des Deutschen Bundestages (TOP ZP 4) vom 18.02.2016 finden Sie in der Mediathek des Deutschen Bundestages.

Neues 27.01.2016

Begegnung mit süchtigen Klienten - eine unvermeidbare Herausforderung zum gemeinsamen Handeln

6. Gemeinsamer Fachtag am 8. April 2016 und 4. Gemeinsamer Intensivworkshop am 9. April 2016 im Rudolf Steiner Haus, Hamburg

Der Fachtag „Begegnung mit süchtigen Klienten“ wird gemeinsam von fünf Verbänden durchgeführt, die mit ihren Schwerpunkten um die Suchthilfe herum organisiert sind. Sie bilden mit ihren Aktivitäten Schnittstellen zur Suchthilfe. Diese Perspektive auf Hilfe- und Unterstützungsbedarfe schließt auch den Lebensbereich des Wohnens ein.

Presse 19.02.2016

CDU/CSU-Fraktion lehnt Wohnungsnotfallstatistik weiterhin ab

BAG Wohnungslosenhilfe fordert Expertenanhörung zum Thema

Berlin, 19.02.2016. Die CDU/CSU-Fraktion in Deutschen Bundestag verweigert sich weiterhin der Einführung einer bundesweiten Wohnungsnotfallstatistik, die Umfang und Entwicklung von Räumungsklagen und Wohnungslosigkeit abbilden soll. Dabei wird eine solche Statistik von der gesamten Fachwelt seit mehr als dreißig Jahren gefordert. Auch eine Mehrheit der Abgeordneten im Deutschen Bundestag steht dahinter – nur die CDU/CSU-Fraktion blockiert das Vorhaben.

Dies erklärte die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W), der Dachverband der Wohnungslosenhilfe, anlässlich der gestrigen Debatte des Bundestages zu einem Antrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen (BT-Drucksache 18/7547) auf Einführung einer bundesweiten Statistik.

Die BAG W fordert die Fraktionen im Bundestag auf, angesichts der offenbar fehlenden fachlichen Expertise in der Sache, im Zuge der weiteren Ausschussberatungen ein Hearing abzuhalten, zu dem Wissenschaftler, die BAG W und Wohnungsverbände eingeladen werden sollten.

Presse 06.01.2016

Wohnungslose Frau erfroren

Zusätzliche Anstrengungen in der Kältehilfe und bei der Notunterbringung in Deutschland erforderlich

Berlin, 06.01.2016. Eine 57-jährige wohnungslose Frau, die bereits am 06. Dezember  2015 in einem Waldstück in der Nähe von Offenburg (Baden-Württemberg) tot aufgefunden wurde, ist erfroren. Die Polizei in Offenburg bestätigte, dass die Frau an Unterkühlung verstorben ist. Sie ist die erste wohnungslose Kältetote dieses Winters.

Angesichts des derzeitigen Wintereinbruchs in Deutschland und deutlich steigender Wohnungslosenzahlen fordert die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V. (BAG W), der Dachverband der Wohnungslosenhilfe in Deutschland, zusätzliche Anstrengungen in der Kältehilfe und bei der Notunterbringung in Deutschland, um den Kältetod weiterer wohnungsloser Menschen zu verhindern.

Presse 24.11.2015

Kommunen müssen ihre Pflicht zur Notunterbringung Obdachloser erfüllen

BAG Wohnungslosenhilfe legt Rechtsgutachten vor

Berlin, 24.11.2015. Wohnungslose Menschen haben ein Recht darauf, von der Kommune, in der sie sich aktuell und tatsächlich aufhalten, mit einer Notunterkunft nach Ordnungsrecht versorgt zu werden. Dabei ist es unerheblich, wie lange sich die Betroffenen bereits in der Kommune aufhalten. Regelungen, die eine Mindestaufenthaltsdauer in einer Kommune vorsehen, sind nicht rechtens. Dies erklärte Thomas Specht, Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) in Berlin. In der Praxis erfüllten Kommunen diese Pflichtaufgabe oft nicht oder nur unzureichend, so Specht, deswegen habe die BAG W ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben, das die Rechtslage nochmals eindeutig darlege.

Presse 05.10.2015

Zahl der Wohnungslosen in Deutschland auf neuem Höchststand

BAG Wohnungslosenhilfe: 335.000 Menschen in 2014 ohne Wohnung

Prognose: weitere Steigerung bis 2018 auf mehr als eine halbe Million Wohnungslose

Berlin, 05.10.2015. Die BAG Wohnungslosenhilfe (BAG W) ermittelt einen drastischen Anstieg der Wohnungslosigkeit in Deutschland: 2014 waren ca. 335.000 Menschen in Deutschland ohne Wohnung - seit 2012 ist dies ein Anstieg um ca. 18 %.

Die BAG W prognostiziert von 2015 bis 2018 sogar einen weiteren Zuwachs um 200.000 auf dann 536.000 wohnungslose Menschen. Das wäre eine Steigerung um ca. 60 %.

Diese Zahlen präsentierte der Dachverband der Wohnungslosenhilfe am Montag in Berlin.

„Wir müssen leider davon ausgehen, dass das Wachstum der Wohnungslosigkeit zwischen 2012 und 2014 unseren früheren Prognosen entsprochen hat und die Zukunft noch düsterer aussieht“, erklärte Thomas Specht, Geschäftsführer der BAG W.