Wohnen ist Menschenrecht

Gewalt gegen wohnungslose Menschen

Gewalt gegen wohnungslose und sozial ausgegrenzte Menschen ist ein alltägliches Phänomen in unserer Gesellschaft.

Die Gewalt gegen wohnungslose Menschen reicht dabei von Beleidigung und Nötigung über Diebstahl und Raub bis hin zu Körperverletzungen, Totschlag und Mord. Auch die Vertreibung von wohnungslosen Menschen aus dem öffentlichen Raum oder die Verwehrung der Nutzung öffentlicher Infrastruktur sind Formen von Gewalt.

Die Gewalt geht dabei von Tätern aus verschiedenen Schichten der Gesellschaft aus, darunter auch von Tätern, die selber wohnungslos sind. Auch rechtsextreme Gewalt gegen wohnungslose Menschen ist ein andauerndes Phänomen.

Die BAG W fordert daher die Förderung präventiver und nachsorgender Konzepte und Maßnahmen sowie konsequente Strafverfolgung zur Eindämmung von Gewalt. Wissenschaftliche Forschung zur Gewalt gegen wohnungslose Menschen sollte gefördert werden.

Seit 1989 erstellt die BAG W anhand systematischer Presse-Auswertungen Listen zur Gewalt gegen wohnungslose Menschen, um Anhaltspunkte über Ausmaß und Formen der Gewalt zu gewinnen.

 

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