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Bundensarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V.

Aktuelle Mitteilungen

Presse 31.01.2019

Bereits elf wohnungslose Menschen auf der Straße gestorben

Die BAG Wohnungslosenhilfe fordert weiter intensive Anstrengungen in der Kältehilfe und Notunterbringung.

Berlin, 31.01.2019. Der letzte bekannte und bestätigte Kältetote ist ein 54 jähriger wohnungsloser Mann in Hannover. Er wurde mit starken Erfrierungen in ein Krankenhaus gebracht und verstarb kurze Zeit später. Es ist leider davon auszugehen, dass es nicht der letzte Todesfall in diesem Winter bleibt.

Die BAG W dokumentiert den Kältetod wohnungsloser Menschen auf der Straße anhand einer systematischen Presseauswertung. Bei den Angaben handelt sich um eine Mindestzahl. Nur die Todesfälle, über die in der Presse berichtet wird, werden erfasst.

Presse 12.11.2018

Verhinderung des Wohnungsverlustes ist die beste Hilfe

Bielefeld / Berlin, 09.11.2018.

„Verhinderung des Wohnungsverlustes ist die beste Hilfe“ – so lautet der Titel der elften bundesweiten Fachtagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) zur Prävention von Wohnungsverlusten. Die BAG W ist der Dachverband der Hilfen im Wohnungsnotfall in Deutschland.  An der Tagung,  die in Kooperation mit der Stadt Bielefeld, Bethel.regional und der BGW, des größten  Unternehmens der Immobilienwirtschaft in Ostwestfalen-Lippe stattfindet, nehmen 250 Teilnehmende aus dem gesamten Bundesgebiet teil.

Presse 02.11.2018

Bereits drei wohnungslose Menschen sterben vor Winterbeginn bei niedrigen Temperaturen auf der Straße

BAG Wohnungslosenhilfe fordert ein flächendeckendes Netz der Kältehilfe

Berlin, 02.11.2018.

*** neu: Interview mit W. Rosenke bei Radio Cosmo (WDR) vom 22.11.2018 (Download) ***

Bereits vor Winterbeginn sind mindestens drei wohnungslose Menschen bei niedrigen Temperaturen auf der Straße verstorben. Darauf weist heute die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e. V. (BAG W), der Dachverband der Hilfen in Wohnungsnotfällen in Deutschland, hin.

Presse 19.09.2018

Konkrete Forderungen der BAG Wohnungslosenhilfe für eine alternative Wohnungspolitik anlässlich des Wohngipfels im Bundeskanzleramt am 21.September 2018

Berlin, 19.09.2018.

Die BAG Wohnungslosenhilfe (BAG W) fordert von der Bundesregierung einen Wohngipfel der seinen Namen verdient, bei dem alle relevanten Akteure berücksichtigt werden. Ziel eines solchen Wohngipfel muss die Entwicklung eines Nationalen Aktionsplans zur Vermeidung der Wohnungslosigkeit und zur Versorgung von wohnungslosen und einkommensarmen Haushalten mit eigenem, mietrechtlich abgesichertem Wohnraum sein, so Sabine Bösing, stellvertretende Geschäftsführerin der BAG W.

Neues 30.01.2019

BAG W sucht neue Büroräume

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund des Eigenbedarfs des Vermieters wird die BAG Wohnungslosenhilfe, der bundesweite Dachverband der Dienste und Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe in Deutschland,  im Laufe dieses Jahres aus den derzeitigen Büroräumen in der Boyenstraße 42, 10115 Berlin ausziehen müssen. Wir benötigen also dringend neue Büroräume in Berlin.

Neues 12.12.2018

Gewalt gegen Wohnungslose: Interview W. Rosenke im rbb-Kulturradio

07.12.2018: Werena Rosenke, Geschäftsführerin der BAG W, im Interview beim rbb-Kulturradio.

Thema: Gewalt gegen Wohnungslose

Hier kann der Beitrag heruntergeladen werden.

Neues 17.10.2018

Nationale Armutskonferenz veröffentlicht dritten Schattenbericht

Armut stört!

Am Internationalen Tag zur Beseitigung der Armut (17. Oktober 2018) veröffentlicht die Nationale Armutskonferenz ihren dritten Schattenbericht zur Armut in Deutschland. Der Bericht gibt einen Überblick über den armutspolitischen Handlungsbedarf und lässt Betroffene zu Wort kommen.

„Armut in Deutschland hat eine menschenrechtliche Dimension. Sie zu bekämpfen ist keine Wohltätigkeit, sondern eine Verpflichtung“, betonte nak-Sprecherin Barbara Eschen: „Armutsbetroffene sind keine Bittsteller, sondern sie haben soziale Rechte“. Um Armut in Deutschland zu überwinden, benötige man daher eine aktive Politik der Armutsbekämpfung. Diese werde von der Bundesregierung jedoch weiterhin vernachlässigt. Eschen nahm hierbei Bezug auf den Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte – kurz UN-Sozialpakt. Am Tag zuvor hatte der Sozialausschuss der Vereinten Nationen, der die Einhaltung dieser Rechte überwacht, seine Empfehlungen an die deutsche Bundesregierung veröffentlicht. Diese zeigten: „Es ist noch viel zu tun“.

Neues 07.08.2018

BAG W veröffentlicht Empfehlung zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung von Menschen in einer Wohnungsnotfallsituation

Die BAG W hat eine neue Empfehlung veröffentlicht:

„Gesundheit ist ein Menschenrecht“

Gesundheitliche Versorgung zählt zu den elementaren Bedingungen der Existenzsicherung. Menschen, die ganz ohne Unterkunft auf der Straße leben, die in Sammelunterkünften untergebracht sind, in prekären Mitwohnverhältnissen, in sonstigen Dauerprovisorien oder in bedrohten Mietverhältnissen leben, sind eine gesundheitlich hoch belastete Bevölkerungsgruppe, die nur einen unzureichenden, zuweilen überhaupt keinen Zugang zum medizinischen Regelsystem hat. Ohne niedrigschwellige medizinische Versorgungsangebote wären viele Klientinnen und Klienten der Hilfen im Wohnungsnotfall gänzlich von einer medizinischen Versorgung abgeschnitten.