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Bundensarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V.

Aktuelle Mitteilungen

Neues 03.04.2020

CORONA-Krise – Auswirkungen auf Menschen in Wohnungslosigkeit und Wohnungsnot

Die BAG Wohnungslosenhilfe e. V. (BAG W) fordert ein 10-Punkte-Sofortprogramm

Neues 02.04.2020

Ergebnisse der BAG W-Umfrage: CORONA und Wohnungslosigkeit

Aktualisiert am 02.04.2020

Am 17.03.2020 hat die Geschäftsstelle der BAG W einen kurzen Fragebogen „CORONA und Wohnungslosigkeit“ an die 940 Mitglieder und Mitgliedseinrichtungen verschickt, um Informationen zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Klientinnen und Klienten, zur Situation vor Ort in den Diensten und Einrichtungen und zum Wohlergehen der Mitarbeitenden zu erlangen.

Inzwischen haben knapp 90 Einrichtungen und Dienste den Fragebogen zurückgeschickt. Damit verfügen wir aktuell (01.04.2020, 16:00 Uhr) über Informationen aus 71 Kommunen aus den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen, Schleswig-Holstein sowie aus den Stadtstaaten Berlin und Hamburg.


Informationen zum Coronavirus in mehreren Sprachen

Der Arbeitsstab der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung und die Gleichbehandlungsstelle EU-Arbeitnehmer haben zahlreiche fremdsprachige offizielle Informationen gesammelt und auf ihren Webseiten gebündelt.


Neues 19.03.2020

"Wohnraum, die erste Verteidigungslinie gegen den COVID-19-Ausbruch", sagt UN-Expertin Leilani Farha

GENF (18. März 2020) - Da Regierungen weltweit darauf angewiesen sind, dass Menschen zu Hause bleiben, um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu verhindern, müssen sie dringend Maßnahmen ergreifen, um zu verhindern, dass Menschen weiterhin obdachlos werden. Außerdem haben sie dafür Sorge zu tragen, auch für diejenigen angemessenen Wohnraum sicherzustellen, die bisher keinen Zugang zu Wohnraum hatten, sagt eine UN-Expertin.

„Wohnen ist zur ersten Verteidigungslinie gegen das Coronavirus geworden. Wohnraum war selten so entscheidend für die Frage nach Leben oder Tod“, sagte Leilani Farha, UN-Sonderberichterstatterin für das Recht auf Wohnen.

"Ich bin zutiefst besorgt über zwei spezifische Bevölkerungsgruppen: diejenigen, die in Notunterkünften, auf der Straße und informellen Siedlungen leben sowie diejenigen, die vor dem Verlust von Arbeitsplätzen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten stehen, die zu Hypotheken- und Mietrückständen und Räumungen führen können."

Neues 17.03.2020

Veranstaltungsabsagen wegen Corona-Virus

Aufgrund der aktuellen Entwicklung im Zusammenhang mit der Verbreitung des Corona-Virus hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V. (BAG W) alle für das erste Halbjahr 2020 geplanten und angekündigten Fachveranstaltungen (Tagungen) abgesagt. Über Ersatztermine für diese Veranstaltungen werden wir im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit informieren, sobald diese feststehen.

Presse 27.03.2020

CORONA-Krise: Menschen in Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit-besser schützen

BAG W: Ausweitung von Unterbringungsmöglichkeiten, existentielle Versorgung absichern, Stopp von Zwangsräumungen

Berlin, 27.03.2020. Die von allen Bürgerinnen und Bürgern einzuhaltende soziale Distanz, die notwendigen Hygienemaßnahme, der weitestgehende Rückzug in die eigenen vier Wände – diese Maßnahmen sind mit den Lebensumständen wohnungsloser Menschen nicht vereinbar.

Presse 13.03.2020

Coronakrise: Zwangsräumungen von Wohnraum aussetzen, Kapazitäten in Notunterkünften ausweiten, Ersatzwohnraum beschaffen

BAG W fordert Schutzmaßnahmen für Wohnungslose

Berlin, 13.03.2020. Die Bundesregierung fordert alle Bürgerinnen und Bürger auf zu Hause zu bleiben, wann immer möglich, nur für Versorgungsgänge die Wohnung zu verlassen, gemeinschaftliche Treffen abzusagen.

„In einer solchen Situation halten wir es nicht für verantwortbar, Zwangsräumungen von Wohnraum vorzunehmen. Menschen dürfen in dieser Situation nicht aus ihren Wohnungen geräumt und in Notunterkünfte eingewiesen werden, die schon jetzt überfordert sind und in denen eine Kontaktreduzierung nicht möglich ist. Deshalb müssen Zwangsräumungen ab sofort ausgesetzt werden“, erklärte Werena Rosenke, Geschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W).

Presse 29.01.2020

BAG W befürwortet erste Obdachlosenzählung in Berlin und fordert Maßnahmen gegen Wohnungsnot

Berlin, 29.01.2020. In der heutigen Nacht vom 29.01.2020 zum 30.01.2020 findet in Berlin unter dem Slogan „Nacht der Solidarität“ die erste Zählung der Wohnungslosen, die ohne Unterkunft auf der Straße leben, statt. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e. V. (BAG W) befürwortet dieses Vorhaben, unterstreicht die Notwendigkeit von verlässlichen Datengrundlagen und mahnt gleichzeitig an, dass aus den so gewonnenen Erkenntnissen unbedingt Maßnahmen erfolgen müssen, mit denen wohnungslosen Menschen bedarfsgerecht versorgt werden.

Presse 29.11.2019

BAG W hat neue Vorsitzende und neues Präsidium

Berlin, 29.11.2019. Am 28.11.2019 hat der Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) Susanne Hahmann einstimmig zu ihrer neuen Vorsitzenden gewählt. Sie löst damit die bisherige Vorsitzende Karin Kühn ab, die nach vier Jahren als Vorsitzende und insgesamt zwölf Jahren im Vorstand nicht mehr kandidiert hat. Susanne Hahmann ist als Geschäftsbereichsleiterin in der Wohnungslosenhilfe der Diakonie Michaelshoven im Oberbergischen Kreis tätig. In der BAG W arbeitet sie im Fachausschuss Frauenkoordination mit und ist im Vorstand der Arbeitsgruppe Stationäre Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe. Vor vier Jahren wurde sie in den Vorstand der BAG W gewählt und seit 2018 ist sie auch Mitglied des Präsidiums.