Wohnen ist Menschenrecht

Forderungspapier Ärzte der Welt, Poliklinik-Syndikat, vdää* und BAG W

Ärzte der Welt, Poliklinik-Syndikat, vdää* und BAG W fordern eine niedrigschwellige Primärversorgung für alle in Deutschland lebenden Menschen! Auf Grundlage der langjährigen Erfahrungen von Ärzte der Welt und der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) in der Schaffung niedrigschwelliger Angebote für Menschen in prekären Lebenssituationen und der gesundheitspolitischen Analysen und konzeptionellen Vorarbeiten des Poliklinik-Syndikats und des Vereins demokratischer Ärzt*innen (vdää*) wurde ein Forderungspapier für eine niedrigschwellige Primärversorgung für alle in Deutschland lebenden Menschen veröffentlicht.

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Fact Sheet: Wie sich Schätzung, DzW und Bundesstatistik unterscheiden

Statistiken über Wohnungsnot - Wozu eigentlich und warum mehr als eine?

Daten zu Wohnungslosigkeit und Wohnungsnot sind dringend notwendig, um detaillierte Bilder über die (lokalen) Problemlagen zu zeichnen, Trends zu identifizieren, Hilfeangebote anzupassen, Entscheidungen vorzubereiten und diese gegenüber einer fachpolitischen Öffentlichkeit mit Zahlen zu untermauern. Es gibt inzwischen viele Statistiken zu Wohnungslosigkeit und Wohnungsnot. Sie unterscheiden sich unter anderem nach Methodik, Gebietseinheit, Erfassungszeitraum, Wohnungsnotfallgruppe, Hilfefeld und/oder Hilfebereich.

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Wohngeld-Plus

Kampagne „Wohngeld-Plus – Sorgenfreier wohnen.“ gestartet

Am 1. Januar 2023 trat die Wohngeld-Plus-Reform in Kraft. Rund zwei Millionen Haushalte haben nun Anspruch auf das neue „Wohngeld-Plus“. Anspruchsberechtigt sind Haushalte mit geringen Einkommen, für die die Belastung durch die gestiegenen Wohnkosten zu hoch geworden ist. Weiterhin wurde das Wohngeld erhöht. Das Wohngeld kann somit eine wichtige Komponente zur Absicherung der eigenen Wohnung sein und hilft, Wohnungsverluste zu verhindern. Nun startet die Kampagne „Wohngeld-Plus – Sorgenfreier wohnen.“

 

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Bundestagung der BAG Wohnungslosenhilfe vom 08. bis 10. November 2023 in Berlin

Trotz Krisenzeiten am Ziel festhalten: Überwindung der Obdach- und
Wohnungslosigkeit bis 2030 – Herausforderungen und Chancen

Die 2020er Jahre entwickeln sich auch für die Menschen in Zentraleuropa immer spürbarer zu einer Krisendekade. Von den mit diesen Krisen einhergehenden existentiellen Bedrohungen sind Menschen, die bereits gesellschaftlich und sozial marginalisiert sind, in besonderem Maße betroffen: Bezahlbarer Wohnraum wird sich noch weiter verknappen. Durch Inflation und explodierende Energiekosten werden sich einkommensarme Haushalte weiter verschulden, damit sind sie zunehmend vom Verlust der Wohnung bedroht. Für Menschen, die bereits wohnungslos sind, wird die Lage immer schwieriger.
 

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